Für Kindergärten

Kinder sind sexuelle Wesen, von Beginn an. Es gibt eine kindliche Sexualität, die mit erwachsener Sexualität nicht verwechselt werden darf (etwa kindliche Neugier, Masturbation, Schau- und Zeigelust, „Doktorspiele“). Und Kinder stellen früh Fragen, die im Zusammenhang mit Geschlecht und Liebhaben und der großen Frage „woher kommen die Babies?“ stehen.

Wir unterstützen Eltern und Teams, indem wir Informationen zur psychosexuellen Entwicklung geben, gemeinsam eine Sprache finden, wie Fragen kindgerecht beantwortet werden können, welche Bücher hilfreich sind. Und wir sensibilisieren, wo oft Unsicherheit herrscht: was ist noch kindliche sexuelle Neugier und wo beginnt ein Übergriff? Was mache ich dann?

Selbstverständlich ist das Thema Missbrauchsprävention eng mit einer sensiblen, altersadäquaten Aufklärung verknüpft. Welche „Bausteine“ es noch in der Prävention gibt, welche Strategien Täter*innen verfolgen und was im Verdachtsfall zu tun ist, ist ebenfalls Teil der beiden Abende für Bezugspersonen von Kleinkindern.

 

Aus dem Bildungsrahmenplan für Elementare Bildungseinrichtungen in Österreich: (Seite 17: Bewegung und Gesundheit): „Die Entwicklung eines positiven, unbefangenen Verhältnisses zur Sexualität und zur eigenen Geschlechtsidentität ist Teil des sozialen und emotionalen Wohlbefindens und somit ein wesentlicher Aspekt der Gesundheit von Kindern. Sachrichtige Antworten auf kindliche Fragen beeinflussen die Einstellung zur Sexualität und tragen zur Prävention von sexuellem Missbrauch bei.“

Darüber reden?!

Sexuelle Bildung und Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch für Eltern und professionelle Bezugspersonen von Klein- und Volksschulkindern