Schutzkonzepte für Institutionen

Was machen wir eigentlich, wenn…?

Begleitung bei der Erstellung eines sexualpädagogischen und übergriffspräventiven Schutzkonzeptes für Institutionen / Organisationen, die mit Erwachsenen arbeiten.

Wenn Menschen miteinander arbeiten, spielen Körperlichkeiten und Grenzen genauso unweigerlich eine Rolle, wie die damit verbundenen potentiellen Überschreitungen. Wir begleiten Teams und Institutionen, die über das „Miteinander“ der handelnden Personen  ihres Unternehmens reflektieren, sich mit der Möglichkeit von sexualisierten Übergriffen auseinandersetzen und ihre Mitarbeitenden sensibilisieren möchten. Das Ziel  liegt der Prävention von sexualisierten Übergriffen, gliedern wir in folgende drei Unterziele:

  • Standardisierung: Das Offenlegen und Besprechen der meist tabuisierten „Sexualkultur“ macht es möglich, klare Rahmen und Grenzen zu schaffen.
  • Sensibilisierung: Durch aktive Auseinandersetzung mit Grenzen können diese im beruflichen Alltag besser wahrgenommen werden, dies hat einen positiven Aspekt auf das soziale Klima des Unternehmens.
  • Handlungsfähigkeit: mit einem klaren und durchdachten Leitfaden kann mit sexualisierten Grenzüberschreitungen umgegangen werden und somit auch ggf. institutionalisierte oder „ritualisierte“ Überschreitungen aktiv verhindert werden.

Ablauf:

  • Bedarfsklärung im Vorgespräch mit der Leitung für zielgruppengerechte Begleitung: zB. auch für Altenheime, Einrichtungen der Behindertenarbeit etc.
  • Vorabfragebögen für die Mitarbeitenden
  • Ressourcen- und Gefährdungsanalyse der Institution
  • Einbeziehen externer Kooperationspartner_innen nach Bedarf zur Schulung der Mitarbeitenden zum Beispiel zu Sexualität, Deeskalation oder Gewaltschutz
  • Begleitung eines Kernteams bei der Erstellung und Umsetzung des Schutzkonzeptes und Verhaltenskodex

So dass am Schluss des Prozesses die Frage „Was machen wir eigentlich, wenn…“ nicht mehr mit  Schweigen beantwortet wird.