Begleitung bei der Erstellung eines sexualpädagogischen und missbrauchspräventiven Konzeptes.

bzw. bei der Erweiterung Ihres pädagogischen Konzeptes um diese Punkte.

 Wir richten unser Angebot an alle Institutionen / Organisationen, die mit Kindern / Jugendlichen arbeiten. Zb Kindergärten, Hort & Nachmittagsbetreuung, Freizeit (Vereine etc), Schulen, Internate etc.

Wichtig: Intitutionen, die sich im Vorfeld mit Themen wie den unten aufgezählten auseinandersetzen, setzen sich aktiv mit der Realität im Arbeiten mit Kindern & Jugendlichen auseinander! Dies ist ein immenser Beitrag zur Qualitätssicherung.

 

Folgende Themen können zB in der Auseinandersetzung bzw. während des Erstellungsprozesses einfließen:

Sexualerziehung im Kindergarten? Das gehört doch in die Schule - oder? Was tun, wenn Fragen auftauchen? Wie beantworte ich diese kind- und altersgerecht? Wie ist meine/unsere Haltung zu "Doktorspielen"?

Sexualerziehung in der Schule

Sexuelle Übergriffe unter Kindern - oder doch nur kindliche sexuelle Neugier? Dies ist keine Thema in Ausbildungen - kann aber in der Praxis schnell überall dort zum Thema werden, wo Kinder zusammenkommen. wie gehen wir damit um? Welche Interventionen braucht es, um Sicherheit für alle Kinder zu gewährleisten? Welche Maßnahmen und präventive Strukturen?

Sexueller Kindesmissbrauch durch Erwachsene: was gehört da bereits alles dazu? Was tun wir, wenn wir einen Verdacht haben? Wohin können wir uns wenden? Wie kann man Kinder präventiv davor schützen, Opfer - aber auch Täter*in zu werden?

Themenkreise wie diese haben mit den "Sonnenseiten" und "Schattenseiten" der Sexualität zu tun - eine Thematik, der sich Teams nur bedingt stellen. Gemeinsam über Sexualität zu sprechen, Handlungsrichtlinien aufzustellen, wie im Bedarfsfall zu reagieren ist, aber auch sensibel die Grenzen der jeweiligen Teammitglieder zu achten sind wesentliche Überlegungen, die wir mit Ihnen erarbeiten.

Ziel ist die Verschriftlichung der für Ihr Team passenden Antworten auf mögliche Fragen wie:

  • Was bedeutet kindliche Sexualität?
  • Was verstehen wir unter Sexualerziehung?
  • Welche Faken / welche Werte vermitteln wir?
  • Wann werden bei mir Grenzen überschritten? Wie reagiere ich darauf?
  • Wie arbeiten wir präventiv gegen sexuellen Kindesmissbrauch?
  • Wie reagieren wir, wenn der Verdacht des Missbrauchs im Raum steht/ein Kind sich anvertraut?
  • Wie reagieren wir im Falle eines institutionellen Missbrauchs?
  • etc.

Die Einbeziehung sexualpädagogischer und missbrauchspräventiver Überlegungen in das pädagogische Konzept sind etwa in der Schweiz seit Jahren Standard - und ein Kriterium für Eltern, die es schätzen, wenn Institutionen sich im Vorfeld über derart sensible Themen Gedanken machen und diese - etwa in Form eines Elternabends transparent machen.

Ein sexualpädagogisches und missbrauchspräventives Konzept bietet/unterstützt:

  • Auseinandersetzung im Team über kindliche/Jugendsexualität, Sexuelle Übergriffe, Missbrauchsprävention, Pornografie, "Neue" Medien etc
  • Gemeinsam einen bewussten Umgang mit diesen Themen entwickeln - an "einem Strang" ziehen.
  • Mehr Sicherheit bei diesen Themen erlangen
  • Entlastung im Team
  • Erstellung eines Handlungsleitfadens OHNE speziellen Anlass nimmt Druck und gibt Handlungskompetenz
  • Interventionspläne und klare Handlungsanweisungen zum Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt werden erarbeitet.
  • Ansprechpersonen, genaues Procedere werden festgelegt
  • Transparenz nach außen: Eltern, Erzieher, Hort .... wissen, wie in der Institution mit diesen Themen umgegangen wird 

Ablauf:

Voraussetzung: Teamschulung in 3 Modulen á 2,5 -3 Stunden

Modul 1: Sexualerziehung

Modul 2: Sexuelle Übergriffe unter Kindern versus kindliche Neugier

Modul 3: Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch

Anschließend: Professionelle Begleitung eines Kernteams bei der Erstellung eines sexualpädagogsichen und missbrauchspräventiven Konzeptes für Ihre Einrichtung bzw. der Erweiterung Ihres bereits bestehenden pädagogischen Konzeptes um diese Punkte.

 

 

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