Workshops

Weil Kinder ein Recht auf Lachen haben

Modul 1

Liebe Eltern,
finden Sie es auch manchmal schwierig, was Kinder alles wissen wollen: „Mama, wie kommt das Baby aus dem Bauch heraus?“ und „Wie ist es da hineingekommen? Oder „Mama, was heißt Sex?“ Vor- und Volksschulkinder haben viele Fragen, sie entdecken gerade ihre Identität und damit auch die Unterschiedlichkeit der beiden Geschlechter, sie sind neugierig auf ihren eigenen Körper und den der anderen – und manchmal bringen sie uns Erwachsene damit auch in Verlegenheit. Und trotztem: niemand kann nicht nicht Sexualerziehung "machen": ob, in welcher Art, wann ich Kindern ihre Fragen beantworte - all das transportiert Werte. Und was, wenn Kinder nicht fragen? Brauchen diese keine Informationen? Wann ist der "richtige" Zeitpunkt?

Es ist noch gar nicht lange her, da sprach man über Sexualität nur im Flüsterton und hinter vorgehaltener Hand – mittlerweile ist die Bedeutung der Sexualerziehung für die gesunde Entwicklung der Kinder bekannt. Sexualerziehung bedeutet viel mehr als nur Aufklärung: Sie versteht sich als Erziehung zur Beziehungs-und Liebesfähigkeit, zur Erfahrung von Behutsamkeit und Zärtlichkeit und ist wesentlicher Baustein im Schutz vor sexuellem Missbrauch.

Themen des Abends:

  • Sexualerziehung im Vor- und Volksschulalter wozu?
  • Psychosexuelle Entwicklung der Kinder im Vor- und Volksschulalter
  • Ziele der Sexualerziehung
  • "Sprache der Sexualiät" - Beantwortung von Kinderfragen
  • Buchvorstellungen

Modul 2: Ein Mut-Mach-Abend zum Schutz Ihres Kindes vor sexuellem Missbrauch

Liebe Eltern,
finden Sie es auch manchmal schwierig, Kinder vor Gefahren zu schützen, ohne ihnen Angst zu machen? Finden Sie das Thema Missbrauch auch so unangenehm, dass Sie am liebsten nicht darüber nachdenken? Macht Ihnen dieses Thema vielleicht sogar irgendwie Angst und fragen Sie sich, wie es das überhaupt geben kann, dass Kinder diese Misshandlungen oft jahrelang erdulden müssen, und niemand erkennt, was da passiert? Dass es Missbrauch häufig gibt und die Kinder darunter sehr leiden, macht uns vielleicht Angst, macht uns vielleicht wütend - die gute Nachricht in diesem Zusammenhang ist: wenn wir uns damit beschäftigen, können wir Missbrauch eher verhindern.

95 % der Opfer kennen die Täter*innen gut bis sehr gut, kommen aus ihrem nahen sozialen Umfeld. Die Warnung vor "dem/der bösen Unbekannten" greift zu kurz und reicht nicht aus, um Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

An diesem Abend...

  • sprechen wir über Botschaften, die Mädchen und Buben in ihrem Selbstbewusstsein stärken, die Spaß und Mut machen
  • sehen wir uns geeignete Bücher und Spiele für Kinder verschiedener Altersstufen an
  • sprechen wir über Strategien, die Täter *innen verfolgen
  • erfahren Sie, was man tun kann, wenn ein Kind sich anvertraut oder wenn ein Verdacht auf Missbrauch vorliegt
  • und wir sprechen über konkrete Schritte zur Vorbeugung und welche Informationen ein Kind wann braucht.
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