After Work Basics

After Work Basics 2022

Die erfolgreiche Serie unserer After Work Basics geht in die 3. Saison.

Wir laden herzlich ein zu einer Reihe von Kurzvorträgen:

Ist Ihre Organisation ein sicherer Ort?
Bausteine für Kinderschutz- und Gewaltschutzkonzepte. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg!
 
Die Vortragsreihe richtet sich an alle, die im professionellen Kontext mit Kindern und Jugendlichen bzw. erwachsenen Schutzbefohlenen arbeiten.
 

Die Termine und Themen der AWB 2022

1.1 Do, 13.1. Wie sicher ist unsere Organisation? Prävention auf institutioneller Ebene – wie lässt sich Gewalt verhindern? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Schutzkonzept. Gabriele Rothuber, Fachstelle Selbstbewusst, Salzburg
1.2 Do, 13.1.

Kinderrechte als Basis für gewaltfreies Aufwachsen

 

Der Artikel 19 KRK (UN-Konvention über die Rechte des Kindes) verankert das Recht von Kindern, vor Gewalt geschützt zu werden. Institutionen benötigen Wissen über Gewaltformen, um Kindern das Recht auf eine verfassungsrechtlich geschützte gewaltfreie Kindheit gewährleisten zu können. Barbara ErblehnerSwann, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Salzburg
2.1 Mo, 28.2. Risikoanalyse & Monitoring – der wichtige Rahmen einesKinderschutzkonzeptes  Die Risikoanalyse ist das notwendige und tragende Fundament einesKinderschutzkonzeptes. Das Monitoring mit Dokumentation und Evaluation derwichtige interne Kontrollmechanismus. Im Vortrag wird beides ausführlichvorgestellt. 

Martina Wolf, Bundesverband österr. Kinderschutzzentren, Wien

 

2.2 Mo, 28.2.

Wie gut sind wir vernetzt?

 

Kooperatives institutionelles Handeln als Bestandteil gelungener Schutz- und Präventionskonzepte.

Kriterien der Netzwerkarbeit, Wissens- und Kapazitätsaufbau der eigenen Einrichtung durch Netzwerke, Kommunikation der eigenen Schutz- und Präventionskonzepte nach außen sowie konstruktiver Umgang mit Feedback.

 

Teresa Schweiger, MenEngage Europe und Verein poika, Wien

 

3.1 Mi, 23.3 Traumafolgestörungen So unterschiedlich Traumatisierungen sein können, so vielfältig sind die Folgen. Dennoch ergeben sich häufig bestimmte charakteristische Beschwerdebilder, die unterschiedliche Behandlungsoptionen erfordern. Der Vortrag gibt einen Überblick. Julia Trost-Schrems, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Salzburg
3.2 Mi., 23.3. Mögliche Interventionen bei Traumafolgestörungen Welche Interventionen werden nach akuten traumatischen Erlebnissen empfohlen? Wie kann ich mit schwer traumatisierten Menschen umgehen? Was versteht man unter Traumatherapie? Sigrun Eder, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Salzburg
4.1 Mo, 2.5.

Voll normal, digital?

 

Digitaler Kinder- und Jugendschutz beginnt im Analogen. Wie stärken wir Kinder für den digitalen Raum?

 

Juia von Weiler, Innocence in Danger e.V., Berlin
4.2 Mo, 2.5.

„Achtsame Schule“ – Präventions- und Schutzkonzepte an Schulen vielstimmig erarbeiten

 

Praxisbeispiele aus der Auseinandersetzung mit heiklen Situationen, Krisenintervention und struktureller Prävention an verschiedenen Schultypen. Möglichkeiten und Hindernisse in der Zusammenarbeit mit Lehrenden, Schüler_innen, Leitungspersonen, Eltern, nicht pädagogischem Personal und schulischen Hilfssystemen.

 

Lilly Axster, Fachstelle Selbstlaut, Wien

 

5.1 Do, 2.6. Gewaltschutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen  Was ist unter sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen zu verstehen, welche Schwierigkeiten bringt einpädagogischer Umgang mit sich und welche Schlüsse lassen sich daraus fürGewaltschutzkonzepte ziehen?  Florian Münderlein, Erziehungswissenschafter, Salzburg 
5.2 Do, 2.6. Gewaltschutz in jugendlichen Paarbeziehungen

Viele Jugendliche erleben bereits in ihren ersten Beziehungen psychische, physische und sexualisierte Gewalt. Welche Handlungsmaßstäbe sind notwendig, um effektiven Opferschutz für Jugendliche zu gewährleisten? Wie können rechtliche Interventionen dabei unterstützen?

 

Christina Riezler, Gewaltschutzzentrum, Salzburg
6.1 Mi, 14.9.

Intervention – Spannungsfeld Betoffenenparteilichkeit und systemische Fürsorgepflichten

 

Verdachtsmomente erfordern Interventionen – da sind sich heute alle einig. Wir werfen einen Blick darauf, wie die Fürsorgepflichten erfüllt und zugleich im Sinne aller Betroffenen gerecht gehandelt werden kann.

 

Holger Specht, inmedio, Berlin
6.2 Mi, 14.9. Kinderschutz – Kindeswohl – Kindeswohlgefährdung  Was verstehen wir unter Kindeswohl? Was unter Kindeswohlgefährdung? In diesem Vortrag behandeln wir verschiedene Formen, Auswirkungen & Dynamiken vonKindeswohlgefährdung.  Sabrina Galler, Kinderschutzzentrum Salzburg
7.1 Mo, 10.10.

„Nichts über uns ohne uns“

Gewaltschutzkonzepte in der   institutionellen Betreuung von Menschen mit Behinderungen.

 

Welche Punkte sind für Konzepte wichtig und welche Rolle spielen dabei die Mitarbeiter:innen? Welche Rolle spielen Eltern und das soziale Umfeld? Und welche die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung? Monika Schmerold, Dachverband Selbstbestimmt-Leben-Initiativen Österreich, „knack:punkt – Selbstbestimmt-Leben-Salzburg“
7.2 Mo., 10.10. Schutzkonzepte in der Pflege

Der Grat zwischen Sexualität und Versorgung ist ein schmaler, pflegerisches Engagement kann missinterpretiert oder ausgenutzt werden. Eine Enttabuisierung von Übergriffen oder Ausführung sexualisierter Gewalt in Pflegesituationen sind ein erster Schritt, um Gewaltschutz in der Pflege zu etablieren.

 

Kerstin Steiner-Illichmann

Fachstelle Selbstbewusst, Salzburg

 

8.1 Do. 10.11.

Schutzkonzepte im Sport- und Vereinsleben

 

Körperkontakt im Spannungsfeld Unterstützung/Grenzverletzung/Missbrauch.

Was braucht es für ein Umfeld,
in dem Freude und Leistungserbringung ungestört möglich sind?

 

Armin Raderbauer, Fachstelle Selbstbewusst, Universität Salzburg

 

8.2 Do, 10.11.

Gewaltschutz & sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

 

Die  HOSI Salzburg erarbeitet als eine der ersten LGBTIQ*-NGOs ein Gewaltschutzkonzept. Wir geben Einblick in den Prozess, teilen Erfahrungen aus der Praxis und diskutieren Potentiale und Herausforderungen.

 

Paul Haller,

Gabriele Rothuber, Fachstelle Selbstbewusst, HOSI Salzburg

 

9.1 Mi, 7.12.

Gewaltschutzkonzepte partizipativ

– Zugänge und Methoden für partizipative Organisationsentwicklung

 

Ein beteiligungsorientierter Zugang ist für die Nachhaltigkeit präventiver Maßnahmen von Gewaltschutzkonzepten unerlässlich. Was kann die helfen, um achtsamer für die unveräußerlichen Rechte junger Menschen in Organisationen zu werden und tabuisierte Themen in Organisationen besprechbar zu machen?

 

Mechthild Wolff, Hochschule Landshut
9.2 7.12. „Du bist das Wertvollste auf der Welt!“ Warum Präventionsangebote und Selbstwertstärkung entscheidend für Gewaltschutz sind. Praxiserprobte Materialien und -methoden werden vorgestellt und deutlich gemacht, warum gelebte Schutzkonzepte einen entscheidenden Einfluss auf die Prävention von sexualisierter Gewalt haben. 

Ann-Kathrin Lorenzen, PETZE Prävention Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Organisatorisches

Zeiten:
  1. Vortrag: 17:30 bis 18:30
  2. Vortrag: 18:45 bis 19:45
Kosten:
  • Euro 7,-/Vortrag (14,-/Abend),
  • Ganze Vortragsreihe 2022 für € 80,– (statt € 126,–)
  • Ganze Vortragsreihe 2022 plus Zugang zu den Videos der Vorträge 2021 für € 150,–
Alle Termine werden ausschließlich als Webinar angeboten. 
 
Sie erhalten mit dem Zugangslink für das Zoom-Meeting auch einen Link, unter dem Sie innerhalb von 3 Wochen nach dem Modul Ihre Teilnahmebestätigung und/oder Unterlagen zu den Vorträgen downloaden können. 
 
Sollten Sie verhindert sein oder erst später von unseren AWB erfahren haben, so haben Sie die Möglichkeit, die Vorträge als Video auf Vimeo nachzusehen. Schreiben Sie uns: kontakt@selbstbewusst.at
 
Es wird ausschließlich die moderierende Person sowie deren Präsentation aufgenommen. 
 
Abonnieren Sie unseren Newsletter, um keinen Abend zu versäumen. 
 
Dies ist eine Kooperation mit dem Jugendbüro der Stadt Salzburg.

After Work Basics 2021 – online nachsehen!

Die Themen der AWB 2021 waren: 

  • Prävention sexualisierter Gewalt
  • Sexuelle Bildung
  • Digitale Medien

Sie können die Videos der Vorträge auf unserer Vimeo-Seite nachsehen.
Ein einzelnes Video für 6,- € oder die ganze Serie für 75,- €
Oder Sie kaufen gleich das Package bestehend aus allen Vorträgen 2022 und den Videos von 2021! (s. oben)

Hier können Sie den AWB 2021 Folder herunterladen.

Die Themen der AWB 2021

AWB 1.1

Basiswissen zu sexuellem Missbrauch

Fachlich fundierte Informationen über sexuellen Missbrauch und die Täter*innenstrategien stellen den Ausgangspunkt für eine gute Prävention dar und können helfen, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen.

AWB 1.2

Vom vagen Verdacht zur Gefährdungsmeldung

Welche Signale senden Kinder aus, die von Missbrauch betroffen sind? Wie gehen wir mit einem vagen Verdacht um? Wann und wer muss eine Gefährdungsmeldung machen? Aufdeckung unterstützen – Kindern das Berichten von sexuellem Missbrauch erleichtern. 

AWB 2.1

Sexualpädagogik von Beginn an?

Der Bildungsrahmenplan Elementarpädagogik verweist auf die Wichtigkeit einer altersgemäßen Aufklärung als Prävention vor sexuellem Kindesmissbrauch. Was interessiert Kinder in welchem Alter? Wie beantwortet man Kinderfragen zum Thema Sexualität? Wie geht man um mit Erkundungsspielen?

AWB 2.2

Sexuelle Übergriffe unter Kleinkindern

 

Wo hört eigentlich der Spaß auf und wo fängt der Übergriff an? Warum ist Intervention wichtig, regeln das die Kinder nicht untereinander?

AWB 3.1

Sexualpädagogik in der Schule

 

Wie kann die Umsetzung des  Grundsatzerlasses Sexualpädagogik im Schulalltag aussehen? „Tipps und Tricks“ sowie Methoden aus unserer sexualpädagogischen Praxis.

AWB 3.2

Sexuelle Übergriffe unter Kindern

 

Sich als Pädagog*in klar zu positionieren, keine sexuellen Übergriffe zuzulassen bedeutet Opfer- und Täter*innen-Prävention. Übergriffige Kinder brauchen Regeln, betroffene Schutz und Unterstützung.

AWB 4.1

Sexualpädagogik

Weg vom reinen Schutzgedanken, hin zur Lebenswelt der Jugendlichen: wie gestaltet man „Aufklärung“ interessant? Welche Infos braucht es wie vermittelt?

AWB 4.2

Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen

 

Sex. Übergriffe unter Jugendlichen oder von Jugendlichen auf Kinder geraten immer mehr in den Focus: weshalb und wie intervenieren Fachkräfte, um täter*innen- und opferpräventiv zu handeln? 

AWB 5.1

Missbrauchsprävention im pädagogischen Alltag

Wir beleuchten die 3 Säulen der Prävention: Selbstwertstärkung, sensible, altersgemäße biologische Aufklärung und wie den sog. Täter*innenstrategien mit Sätzen wie „Ich darf Nein sagen“ oder „Mein Körper gehört mir“ entgegengewirkt werden kann.

AWB 5.2

Was geschieht nach einer Gefährdungsmitteilung?

Die Kinder- und Jugendhilfe stellt sich und ihre Arbeitsweise vor.

AWB 6.1

Medien und Sexualität

 

Oftmals wissen Erwachsene gar nicht, mit welchen Inhalten Kinder und Jugendliche im Netz konfrontiert sind. Wie gehen wir mit Smartphones in unserer Institution um? Was bedeutet Medienkompetenz?

AWB 6.2

Prävention im virtuellen Raum

Das Internet gehört ganz alltäglich zur Lebenswelt von Mädchen* und Jungen* mit allen Chancen und Risiken. Doch was bedeutet das für die Prävention von sexuellem Missbrauch im Netz?

AWB 7.1

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt – Basiswissen

 

Lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer, asexuell…? Fakten, rechtliche und pädagogische Infos

AWB 7.2

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt anerkennen – Gewaltprävention in der Praxis

Wie gelingt es, dass ALLE Kinder/Jugendlichen sich wohlfühlen, auch die, die einer sexuellen oder geschlechtlichen Minderheit angehören?

AWB 8.1

Worst Case interner Verdachtsfall

 

Spezifische Aspekte der Dynamik bei Sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Institutionen. Unter besonderer Berücksichtigung weiblicher Täterinnen und der Möglichkeiten der Bewältigung institutionellen Traumas.

AWB 8.2

Traumasensible Pädagogik

Traumaerfahrungen können Kinder und Jugendliche noch verwundbarer machen, besonders, wenn es um sexuelle Gewalt geht. Dieser Vortrag gibt die Möglichkeit, einige Aspekte der Traumapädagogik kennenzulernen, um daraus einen sensiblen Umgang mit den Betroffenen zu entwickeln.

AWB 9.1

Sexualpädagogik für Menschen mit Beeinträchtigung

 

Wenn körperliche und psychische Entwicklung divergieren, braucht es in der sexuellen Bildung besondere Herangehens-weisen. ZB Körper- und Verhütungswissen in Leichter Sprache

AWB 9.2

Missbrauchsprävention für Menschen mit Beeinträchtigung

Wie können Menschen mit Beeinträchtigung vor sexuellen Grenzverletzungen geschützt werden? Was, wenn sie selbst übergriffig werden?

AWB 10.1

Frauen als Täterinnen

Welche Verleugnungskulturen lassen sexualisierte Gewalt an Frauen schwer wahrnehmbar machen? Wie kann sich das ändern? Wer sind die Betroffenen und was brauchen sie?

AWB 10.2

Jungs als Betroffene sexualisierter Gewalt

Um Missbrauch an Buben wahrzunehmen und ihnen adäquat zu helfen, braucht es ein Ablegen tradierter Vorstellungen von Männlichkeit.