After Work Basics 2023

Die erfolgreiche Serie unserer After Work Basics geht in die 4. Saison.

Wir laden herzlich ein zu einer Reihe von Kurzvorträgen:

Digitalität und Sexualität.

Die Verzahnung von digitalen und analogen Wirklichkeiten.
Risiken, Chancen und Empowerment.

Hier können Sie den AWB 2023 Folder herunterladen.

Termine, Themen und Vortragende 2023

Modul

Datum

Name

Titel

Text

1.1

Donnerstag, 26.1.

Sonja Messner, Akzente Salzburg

Sexualpädagogik und Medienpädagogik – das eine nicht ohne das andere

Kommunikation, Austausch, Beziehung, Identitätsbildung, Vorbilder, Grenzüberschreitung, Spiel, Liebe, Sexualität, Hass, Gewalt – all dies spielt sich in der analogen sowie digitalen Welt ab. Die Übergänge sind mittlerweile fließend. Was bedeutet das für die Pädagogik?

1.2

Donnerstag, 26.1.

Katharina Maierl,
Safer Internet, Verein PIA, KIJA OÖ

„Online Verhütung“- wie ich online meine Intimität schütze

Rene googelt STIs, Perry steuert mit dem Handy ein Sextoy, Elia trägt die Regelblutung online ein und Alex tindert. Sexualität, die intimste Kommunikation, findet auch online statt. Dabei hinterlassen wir viele persönliche intime Spuren im Internet – oftmals ohne, dass es uns überhaupt auffällt.

2.1

Donnerstag, 23.2.

Elke Prochaska, Klinische- und Gesundheitspsychologin Wien

Selbstwertverteidigung – Wie Jugendliche im digitalen Zeitalter im Selbstwert stärken?

Je mehr Zeit auf Instagram verbracht wird, umso geringer der Selbstwert. Das zeigen Studien. Wir beleuchten, wie sich soziale Medien auf den Selbstwert von Jugendlichen auswirken und wie wir dem präventiv begegnen können.

2.2

Donnerstag, 23.2.

Philip Leeb, Verein poika Wien

Virtual Masculinity – Männlichkeitsbilder in Games

Absurd muskelbepackte Charaktere in Shootern finden selten alternative Männlichkeitsbilder in Games. Phallozentrische Dialoge schaffen toxische Abziehbilder für Buben und junge Männer, die in den Games und entsprechenden Foren hinter Pseudonymen ihren Gewalt- und Sexualfantasien freien Lauf lassen.

3.1

Montag, 20.3.

Michael Kurzmann und Jonas Pirerfellner, Fachstelle für Burschenarbeit im Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

Pornografiekompetenz als Beitrag zu gelingender Sexueller und Digitaler Bildung

Themen wie Beziehung, Gleichstellung, Verhütung oder Konsens kommen in Pornos meist nicht vor. Wie kann man mit Jugendlichen darüber reden, wie sie im Umgang mit den Eindrücken aus Pornos stärken? Es wird das Konzept der Pornografiekompetenz und seine niederschwellige Einsetzbarkeit erklärt.

3.2

Montag, 20.3.

Johanna Licht, Sexualwissenschaftlerin & Referentin für Sexuelle Bildung, Leipzig

Sexualbezogene Mediennutzung bei Jugendlichen

Sexualität spielt in den digitalen Welten Jugendlicher eine Rolle. Dating, Pornografienutzung oder Sexting – Jugendliche nutzen digitale Möglichkeiten, um pubertäre Entwicklungsaufgaben zu erfüllen. Wie können Fachkräfte mit der sexualbezogenen Mediennutzung ihrer Zielgruppe einen guten Umgang finden?

4

Mittwoch, 29.3.

Avril Louise Clark, Clinical Sexologist, Brand Manager of The Porn Conversation, Erika Lust Films

Why We Need to Have The Porn Conversation

With the lack of comprehensive sex ed, porn has become the new sex education. The Porn Conversation is the Erika Lust non-profit project that believes in education through continued conversation – beginning with the topic of porn literacy.

5.1

Donnerstag, 13.4.

Julia von Weiler, Innocence in Danger Deutschland

Die Gefahr war noch nie so nah

Noch nie zuvor hatten Kinder und Jugendliche soviel Einblick in zum Teil verstörende Bilder und Filme im Internet. Und noch nie hatten Pädokriminelle so viele Möglichkeiten, auf Bilder, Gespräche und Adressen von Minderjährigen zuzugreifen.

5.1

Donnerstag, 13.4.

Martina Wolf, Österr. Kinderschutzzentren

Der Medienleitfaden als schützender Rahmen im Umgang mit digitalen/sozialen Medien

Bei der Erstellung eines Kinderschutzkonzeptes spielt der Umgang mit „Medien“ eine wichtige Rolle. Es geht um Kinderschutzfragen bei der Berichterstattung über Kinder in der Öffentlichkeitsarbeit, sowie um die Nutzung von digitalen Medien durch diese in Einrichtungen und welche Kinderschutzmaßnahmen partizipativ erarbeitet werden können.

6.1

Montag, 22.5.

Marion Thuswald, Sozialpädagogin und Bildungswissenschaftlerin, Wien

Pick a Pic! (Audio)visuelle Materialien für diskriminierungs-reflektierte sexuelle Bildung

Wie kann in der sexualpädagogischen Bildungsarbeit mit Bildern und Videos gearbeitet werden? Welche Möglichkeitsräume und Herausforderungen ergeben sich dabei aus diskriminierungsreflektierter Perspektive? Der Vortrag widmet sich diesen Fragen an Materialien aus dem Projekt Imagining Desires.

6.1

Montag, 22.5.

Maria Dalhoff, Selbstlaut – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Wien

Von Konsens-Apps und Risiken unterkomplexer Konzeptionen sexueller Einvernehmlichkeit(en)

Es werden Ideen zur Vermittlung konsensueller Entscheidungspraktiken im Rahmen sexueller Bildung vorgestellt. Dies geschieht unter Berücksichtigung des Bedenkens, dass eine auf Vertragslogik basierende Konsensmoral Risiken birgt.

7.1

Mittwoch, 28.6.

Jasmin Bauer und Yavuz Kurtulmus, Leitung Porn Film Festival Vienna

Alternative Pornographie oder warum es noch immer Räume braucht, um über Sex und Körper zu reden

Porno ist nie nicht politisch. Wie kann sich feministische, alternative, queere Pornografie definieren, wie können sich selbstbewusste Körperbilder in einem stark mainstream-orientierten und heteronormativen Genre durchsetzen? Wie kann Porno sein subversives und kreatives Potential ausschöpfen?

7.2

Mittwoch, 28.6.

Paulita Pappel, Filmproduzentin, Pornografin, Bloggerin, Schauspielerin

Fragen an eine Porno-Regisseurin

Wie läuft es am Set wirklich? Könn(t)en Pornos die Welt verbessern? Wird Porno diskriminiert? Warum schämen sich viele, die konsumieren? Diskutieren Sie mit!

8

Dienstag, 19.9.

Barbara Buchegger, pädagogische Leiterin von Saferinternet.at

Cyber-Grooming und Onlinefreunde. Wie erwachsene Bezugspersonen hilfreich sein können 

Für Kinder und Jugendliche sind neue Bekanntschaften aus dem Online-Raum eine wichtige Ressource, können aber auch eine Bedrohung sein. Wie kann der Umgang mit Unbekannten so gelingen, dass sich Kinder nicht in Gefahr bringen bzw. schnell eine solche erkennen und sich daraus befreien können?

9.1

Dienstag, 10.10.

Patrick Catuz, Filmwissenschaftler, Wien

Von PornTube bis Sexfluencer. Der Wandel der Pornografie im digitalen Zeitalter

Wohin geht Pornographie? Von Herrenparties über Pornokinos kam sie mit VHS und Internet nachhause und entwickelte sich in Richtung Tube-Sites und „Sexfluencer“. Wie haben sich mit der Nutzung auch die Darstellungen verändert? Ein Streifzug durch die Geschichte der Pornographie.

9.2

Dienstag, 10.10.

Madita Oeming, unabhängige Kulturwissen-schafterin, Göttingen

Schreckgespenst Pornosucht

Obwohl es sich nicht um eine anerkannte Diagnose handelt, geistert die sogenannte „Pornosucht“ durch den öffentlichen Diskurs über Pornografie. Dieser Vortrag zeigt auf, wie dabei kulturelle Ängste, Desinformation und moralische Werturteile im pseudo-medizinischen weißen Gewande auftreten.

10.1

Mittwoch, 15.11.

Amina Mahdy und Rada Živadinović, Selbstlaut – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Wien

Sexualitätsbezogene Mediennutzung und Übergriffe – Sortierhilfe und Redeangebote für Kinder und Jugendliche 

Jugendliche und Kinder werden mit sexuellen Inhalten, Nacktbildern, Pornographie oder online Übergriffen konfrontiert. Sie sind verwirrt, finden es komisch, beängstigend, lustig, ekelig oder erregend, und dies oft gleichzeitig. Wie können Erwachsene durch Sortier- und Sprechhilfe unterstützen?

10.2

Mittwoch, 15.11.

Bettina Enzenhofer, Brigitte Theißl, freie Journalistinnen, Our Bodies Redaktionsleitung

Our Bodies – Vorstellung des ersten feministischen Online-Gesundheitsmagazins

Our Bodies greift Themen rund um Körper, Gesundheit, Geschlecht und Sexualität auf, die vergleichsweise unbekannt oder tabuisiert sind bzw. über die großen Medien nur selten berichten – und das unabhängig, kostenfrei und auf Augenhöhe. Gemeinsam werden wir diskutieren, was feministischer Gesundheitsjournalismus leisten kann.

11.1

Montag, 4.12.

Anton Cornelia Wittmann, Sozialarbeiter*in, Fachstelle Selbstbewusst, HOSI Salzburg

Online Dating – aber sicher! Sicherheit und Red Flags

Tinder, Parship, OK Cupid … die Suche nach der Liebe oder sexuellen Abenteuern im digitalen Raum. Trotz rosaroter Brille sollte man beim Dating Sicherheitsaspekte nicht außer Acht lassen, die Anonymität im Netz birgt Risiken. Welche Warnsignale gibt es, was kann in Bezug auf Sicherheit beachtet werden?

11.2

Montag, 4.12.

Eva Karlinger, Opferschutzberaterin Gewaltschutzzentrum Sbg.

Cyber-Gewalt – Das Internet, ein gefährlicher Ort

Was versteht man unter Cybergewalt? Welche Gegenstrategien sind wesentlich, um Betroffene gut unterstützen zu können? Die Besonderheiten bei Gewalt in Beziehungen werden in den Blick genommen.

Organisatorisches

Zeiten:
  1. Vortrag: 17:30 bis 18:30
  2. Vortrag: 18:45 bis 19:45
Kosten:
  • Euro 7,-/Vortrag (14,-/Abend),
  • Ganze Vortragsreihe 2023 für € 90,- (statt € 140,-)
  • Ganze Vortragsreihe 2023 plus Zugang zu den Videos der Vorträge 2021 für € 120,-
  • Ganze Vortragsreihe 2023 plus Zugang zu den Videos der Vorträge 2022 für € 120,-
  • Ganze Vortragsreihe 2023 plus Zugang zu den Videos der Vorträge 2021 und 2022 für € 150,-
Alle Termine werden ausschließlich als Webinar angeboten. 
 
Sie erhalten mit dem Zugangslink für das Zoom-Meeting auch einen Link, unter dem Sie innerhalb von 3 Wochen nach dem Modul Ihre Teilnahmebestätigung und/oder Unterlagen zu den Vorträgen downloaden können. 
 
Sollten Sie verhindert sein oder erst später von unseren AWB erfahren haben, so haben Sie die Möglichkeit, die Vorträge als Video auf Vimeo nachzusehen.
 
Es wird ausschließlich die moderierende Person sowie deren Präsentation aufgenommen. 
 
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Dies ist eine Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Salzburg.